Newsticker

Freitag, 30. Dezember 2011

Unsere unfreien Jounalisten - Ein Spiegel-Reporter packt aus

Harald Schumann war jahrelang Ressortleiter der Politik bei Spiegel Online. Danach war er Redakteur beim Tagesspiegel. Bekannt wurde Schumann unter anderem als Co-Autor des Buches "Die Globalisierungsfalle", das er zusammen mit Hans-Peter Martin schrieb.

Schumann reicht es. Er kündigte seinen Job und packt nun aus. Der ehemalige Reporter erzählt uns, wie in der deutschen Medienlandschaft den Journalisten die Hände gebunden werden, wie ihre Berichte verfälscht wiedergegeben werden oder wie ihnen verboten wird, bei heiklen Themen überhaupt zu recherchieren.




Mittwoch, 28. Dezember 2011

Der größte Unrechtsstaat der Welt

Wer ist eigentlich der größte Unrechtsstaat? Wie kann man ihn deklarieren? Welche Gesichtspunkte kann man heranziehen, um ihn zu definieren?

Nun, eigentlich ist es ganz einfach. Man schaut sich einfach die Zahl der Gefängnisinsassen an. Natürlich nicht die absoluten Zahlen, das wäre gegenüber den großen Staaten unfair. Sondern die relativen. Wieviel Menschen von 100000 dürfen in Freiheit leben, wieviele müssen ihr Dasein hinter Gefängnismauern fristen?

Der Blick auf diese Statistik legt eines ganz klar offen - der größte Unrechtsstaat der Welt ist die USA. Im angeblichen "Land of the free" müssen mittlerweile bereits 756 von 100000 Menschen in einem Gefängnis leben. Es fehlt nicht mehr viel, dann sitzt bereits jeder Hundertste !! Ami im Gefängnis.


Hier eine Grafik von 2009:

http://www.edutube.org/interactive/prison-population-capita

Man braucht einfach nur den Cursor auf das jeweilige Land zu ziehen und schon gibt die Grafik einem Wundersames preis. Ganz bizarre wird es, wenn man die USA mit den von ihr definierten, angeblichen Schurkenstaaten vergleicht.

Verhältnis Gefangene zu 100000 Einwohner

USA: 756/100000
Iran: 222/100000
Libyen: 209/100000 !!!
Syrien: 58/100000 !!!!
China: 119/100000

Samstag, 24. Dezember 2011

So behandelt man im neuen "freien" Libyen die Frauen

Aus dem Gefängnis von Abu Salim



Frohe Weihnachten an alle "Libyen ist frei"-Schreihälse. Schlagt euch heute so richtig den Bauch voll, auf Kosten anderer Völker, ihr widerlichen US-Zäpfchen!

Freitag, 23. Dezember 2011

Putin entblößt die Pläne der New World Order

Ziemlich peinlich für die finsteren Hintermänner der Neuen Weltordnung. Putin reicht es! Schonungslos deckt er in einer Rede in München die Pläne der NWO auf. Den Plan, einen Weltstaat unter Führung der USA zu konstruieren. Natürlich war davon in unseren Verdummungs-Medien kein Sterbenswort zu lesen.


Putins Rede Teil 1



Putins Rede Teil 2




Putins Rede Teil 3

Donnerstag, 22. Dezember 2011

US-Propaganda: Iran, Venezuela und Kuba planen zweites 9/11

In einem Univision-Dokumentarfilm wird behauptet, dass sich führende Persönlichkeiten aus dem Iran, Venezuela und Kuba in Mexiko treffen und finstere Pläne gegen die USA schmieden. Es seien Angriffe geplant, die 9/11 in den Schatten stellen, so hieß es.

Natürlich springen die US-Politiker sofort auf den fahrenden Zug auf. Mit gespielter Empörung und Schaum vor dem Mund brüllen sie ihre Unwahrheiten in die Kamera.




Doch damit nicht genug! Die Amis versuchen auch zwanghaft eine Verbindung des Iran zu 9/11 herzustellen. Schon vor einigen Tagen berichtete ibtimes.com von einem Gerichtsurteil, das führende iranische Persönlichkeiten in den Anschlag involviert. Darunter auch Ayatollah Khamenei. Das ist natürlich nur eine kabarettreife, billige Propaganda, wie der Direktor des Center for Research on Globalization Michel Chossudovsky richtigstellt. Das Gerichtsurteil ist eine Farce, eine Inszenierung der wildgewordenen Ami-Despoten. Chossudovsky warnt, dass die Russen und China einen Angriff gegen den Iran nicht dulden werden und beschreibt das Szenario eines Dritten Weltkriegs, sollten die USA ihre Allmachtspläne weiter verfolgen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Der feige Überfall auf Libyen war nicht nur ein Angriff gegen Gaddafi, es war ein Attentat gegen ALLE Menschen Afrikas

Oberst Gaddafi: König der Könige von Afrika
Wie schon berichtet, führte Gaddafi großartige Sozialleistungen in Libyen ein. Im Gegensatz zu unserer Wirtschafts-Diktatur durfte sein Volk das Gros der Ressourcen für sich vereinnahmen. Doch Gaddafi war nicht nur der "Löwe Libyens", er hatte ein Herz für alle Menschen Afrikas.

Er tätigte große Investitionen in die afrikanischen Staaten, wie beispielsweise Liberia, wo er mit 65 Millionen Dollar zu Hilfe schritt. Ebenso durften Mali, Niger und Tschad seine Großzügigkeit genießen. Auch andere Länder werden nun schnell der totalen Armut verfallen, ohne die Hilfe Gaddafis. eccleza.net

Immer wieder schickte er Hilfstruppen in Staaten wie Somalia oder den Sudan, wo wildgewordene Gotteskrieger ebenfalls die Scharia als oberstes Gesetz einführen wollten und wollen. Er wollte den sogenannten Gold-Dinar einführen, der Afrika unabhängiger gemacht hätte und den Kontinent vereinen hätte können. Dieser hätte das Öl vom Dollar abgekoppelt und war von den Amis nicht zu akzeptieren. Auch Frankreich hatte große Sorge, beruht doch ein großer Teil des Wohlstands dort auf der Ausbeutung des Afrikanischen Kontinents.

So wurde Libyen von den Westmächten in Schutt und Asche gebombt und Gaddafi musste sterben. Hier ein paar Eindrücke aus dem "neuen, freien" Libyen.

Montag, 19. Dezember 2011

Libyen: Journalistin Hala Misrati insgesamt 17 mal von Rebellen vergewaltigt

Nach dem Tod von Gaddafi und nachdem der letzte Widerstand der libyschen Bevölkerung gebrochen war, waren die Frauen Libyens für die Rebellen Freiwild. So auch die Journalisten Hala Misrati. Sie wurde entführt eingesperrt und alles in allem 17 mal missbraucht. libyaagainstsuperpowermedia.com

Nachdem ich hier schon ausführlich über die Gräueltaten der Rebellen gegenüber Schwarzen berichtete, werden nun immer mehr Verbrechen gegenüber den Frauen Libyens bekannt.

Warum sind eigentlich nie Bilder von jubelnden Menschen in Libyen zu sehen? Sie müssten doch freudeschreiend durch die Straßen von Tripolis hüpfen, nach dem Fall ihres angeblichen Despoten. Die Antwort ist ganz simpel: Kein Mensch freut sich "befriedet" worden zu sein. Was hätten die Libyer auch schon groß zu bejubeln? Ihre toten Kinder, die niedergebombten Häuser, ihre vergewaltigten Frauen? Die Tatsache, dass nun ihre Ressourcen mafiösen Konzernen gehören für die sie um einen Hungerlohn arbeiten müssen?

In Wahrheit stand das gesamte libysche Volk hinter Gaddafi. Die einzigen jubelnden Menschen die ich in Libyen seit Kriegsbeginn jemals sah, waren jene, die sich bei Gaddafis letzter Rede in Tripolis versammelten. Nahezu ganz Tripolis kam zu dieser denkwürdigen pro Gaddafi Demonstration um ihren Missmut gegen Nato & Rebellen kundzutun.





Für die europäischen Medien war das natürlich peinlich. Sie konnten nie etwas anderes zeigen, als eine handvoll wildgestikulierender Gotteskrieger. Leichter tun sich hierbei die Amis und Engländer. Bei ihnen ist die Volksverdummung & Massenverblödung schon weiter fortgeschritten. So zeigt der Sender BBC einfach Bilder von Menschen aus Indien und gab sie für Libyer aus, wie im nachfolgenden Video zu sehen.

Samstag, 17. Dezember 2011

Fundstücke der Woche auf Fox News

Hat der Sender Fox News letzte Woche noch massive Propaganda gegen Russland gefahren, in dem er alte Videos von den Ausschreitungen der griechischen Demonstrationen zeigte und sie als russische Ausgab "Fox-News"-Skandal so richtet er jetzt seine Aufmerksamkeit auf den Präsidentschafts-Vorwahlkampf der Republikaner.

Der absolute Liebling ist natürlich Newt Gingrich: Er möchte die Kinderarbeit wieder einführen (nur für Arbeiterkinder, versteht sich), den Occupy-Demonstranten riet er sich zu baden und einen Job zu suchen und zum Irak meinte er, er würde diesen innerhalb eines Jahres brechen. Da jauchzen die "Fox News"-Faschisten vor Verzückung.

Ganz anders bei Ron Paul. Er ist zwar ein Neoliberaler durch und durch, was ihm doch einige Sympathien der Amerikanskis einbringt, doch ist er strikt gegen Krieg und das geht im "land of free" gar nicht.
So wird in nahezu allen Medien Stimmung gegen ihn gemacht. Besonders dümmlich geht dabei wieder einmal Fox News vor.

"Berichterstattung" über eine Vorwahl-Umfrage in Iowa. Die Überschrift lautet: Paul schiebt sich auf Platz zwei! Seht euch aber mal die Prozentverteilung an, die auch genau so auf Fox News zu sehen war:




Schon einige Zeit zuvor wurde eine weitere Umfrage für Iowa präsentiert. Dort wurde ersichtlich, dass auch der Präsidentschaftskanditat Romney keinen leichten Stand bei Fox News zu haben scheint. Bitte seht euch das mal an:

Freitag, 16. Dezember 2011

Gorbatschow warnt vor Dritten Weltkrieg - Achtung! YouTube Zensur!!!



Achtung! Dieses Video wurde bereits mehrfach auf YouTube zensiert. Vor sechs Stunden gelang es einem YouTube-Teilnehmer erneut, das Video hochzuladen. Ich habe es schnellstens downgeloadet und nun auf meinem Blog hochgeladen. Die Qualität des Videos war zuvor schon nicht gut, aber egal, es ist alles darauf zu sehen und vor allem zu hören was nötig ist.


Bitte teilt dieses Post so oft und soviel ihr nur könnt. Gerade gestern berichtete "Der Honigmann" in einer Eilmeldung davon, dass ein weiterer Blog vom Netz genommen wurde. Es ist wichtig, dass die Menschen von diesen Dingen erfahren, bevor die Zensur komplett die Oberhand gewinnt.

Falls ihr selbst einen Blog oder dergleichen habt, in dem ihr dieses Video veröffentlichen könnt, macht es so wie ich: Downloaded das Video, sichert es und veröffentlicht es auf eurem Blog, so lange es noch geht. Dieses Video wurde bereits dreimal!!! von YouTube zensiert, also macht schnell!

Hier der Link zum Video:

http://www.youtube.com/watch?v=n0miPUdO3hs

Wenn ihr googelt und in den Massenmedien nach der Rede von Gorbatschow sucht, dann ergebt ihr euch einer vergeblichen Müh`. Diese Rede traf die gleichgeschalteten Medien wie ein Schlag. Hatten sie sich wahrscheinlich schon vorbereitet etwas von dieser Rede zu präsentieren, so disponierten sie schnell um. Sie berichteten einfach von Horst Seehofer, der Merkel für ihre gute Arbeit gratulierte und das gesagt wurde, Gorbatschow hätte viel geleistet. Um der Rede vom eigentlich Geehrten, nämlich Michael Gorbatschow, wurde ein wohlfeiler Bogen gespannt. Seht euch dieses Video an und googelt danach, wie die Massenmedien davon berichteten. Ihr werdet selbst sehen, wie wir von unseren Medien verdummt werden.

Berichtet jedem davon, es ist der endgültige Beweis, dass wir in keiner Demokratie mehr leben!

PS Wenn wir dieses Video schnellstmöglich verbreiten, dann ist glaube ich gewährleistet, dass es auch auf YouTube bleiben darf. Je mehr Menschen davon erfahren umso peinlicher ist die Zensur.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Alpensumpf: Korrupte Politiker kosten Österreich 26 Milliarden im Jahr

Lieblings-Song Tango Korrupti: Grasser & Strasser
Nun ist auch für Österreich ein Sparpaket angedacht. Es soll 2 Milliarden Euro bringen und wird wieder durch Massensteuern und Sozialabbau generiert.

Frage an Bundeskanzler Faymann: Wie wäre es, wenn wir in Österreich endlich die Korruptions-Gesetze verschärfen. Die Korruption kostet dem Steuerzahler nämlich 26 Milliarden Euro im Jahr! Wenn man nur 10 Prozent verhindern könnte, würde das 2,6 Milliarden in den Fiskus spülen. Also mehr als das Sparpaket bringen soll.

26 Milliarden Euro! Das sind pro Österreicher 3250 Euronen vom Kleinkind bis zum Greise. Auf eine fünfköpfige Familie gerechnet sind das 16250 Euro. Wenn man bedenkt, dass eine solche Familie jeden Cent dreimal umdrehen muss bevor sie ihn ausgibt, stellt es einem die Nackenhaare auf & nieder. Da stecken sich lieber diese Mafiosi das Geld selber in die Tasche, die sowieso schon alles hätten, was man für ein luxuriöses Leben braucht.

Doch Werner Faymann ist sicherlich der falsche Ansprechpartner, ist er doch im Korruptionssumpf selber mittendrin statt nur dabei, wie dieses Aufdecker-Video von 3Sat zurecht anprangert:

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Obama zeigt nun sein wahres Gesicht

Wem selbst nach dem Überfall auf den souveränen Staat Libyen und dem Weiterführen Guantanamos noch ein kleiner Hoffnungsschimmer blieb, Obama könnte besser sein als Bush, wurde kürzlich endgültig eines Besseren belehrt.
Nun wurden Gesetze verabschiedet, welche die USA endgültig zu einer Art "Viertem Reich" umfunktionieren. Eine traurige Rolle in diesem Spiel übernahm jener Mann, der einst so große Hoffnungen weckte: Barack Obama.

Es handelt sich dabei um neue Gesetze der US-Administration zur Aufrechterhaltung der "inneren Sicherheit", genannt NDAA (National Defense Authorization Act).

Obama stellte die Sache so dar, als wäre er der letzte Widerstands-Kämpfer gegen eine schon längst beschlossene Sache. Das stimmte aber nicht. In Wahrheit war er die große Triebfeder hinter dem faschistischen Machwerk. Der einzige Grund, warum er ankündigte ein Veto einzulegen: Er wollte mehr Macht! Er erpresste den Senat damit, dem Gesetzt nicht zuzustimmen, würde er nicht mit absolut diktatorischen Vollmachten ausgestattet. Quelle: sherriequestioningall.blogspot.com

Anscheinend hat der Senat seinen Forderungen nachgegeben, den am 06.12. wurden die Gesetze verabschiedet.

Dienstag, 13. Dezember 2011

NATO bereitet sich auf Krieg gegen Syrien vor

Wie die libanesische Zeitung Al-Binaa berichtet, bereiten sich im Libanon britische und französische Soldaten auf den Krieg gegen Libyen vor. Dies wurde sogar von der BBC dokumentiert. Weiters werden, laut Aussage einer ehemaligen FBI-Agentin, in der Türkei bereits seit Mai syrische Desarteure auf einen Kriegseinsatz vorbereitet. jungewelt.de

Für Menschen die sich abseits des Mainstreams informieren ist dies wenig überraschend, sagte doch der Ex-General Wesley Clark bereits vor Jahren, dass Irak, Libyen, Syrien und der Iran "befriedet" werden sollen.




Derweil sich die Amerikanskis darauf vorbereiten, ein weiteres Land dieser Liste abzuhaken, läuft die westliche Propaganda- & Zensurmaschinerie bereits auf Hochtouren. Da ihnen kein normaler Mensch mehr Glauben schenkt, schlagen sie wilder um sich den je. Mit zornesgerötetem Gesicht und Schaum vor dem Mund lügen sie uns die Hucke voll. Nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s völlig ungeniert, wird die manipulative Berichterstattung immer offensichtlicher & dreister. Gott sei es gedankt, es gibt auch andere Quellen, die unseren Lügen-Medien das Fürchten lehren in dem sie ihre göbbelsche Berichterstattung aufdecken und ad Absurdum führen.

Montag, 12. Dezember 2011

Aufgedeckt: Fake-Video der Wahlbehörde Golos






Euch fällt dabei nichts Außergewöhnliches auf? Geht mal auf

http://www.youtube.com/watch?v=7zSCB-EQuJo&feature=player_embedded#!

und seht euch ein bisschen genauer um. Kleiner Tipp: Guckt mal auf das Datum, an dem das Video hochgeladen wurde. ;-)

Sonntag, 11. Dezember 2011

Die russischen Demonstranten unter der Lupe

In den westlichen Medien werden die russischen Demonstranten meist als Angehörige der Mittelschicht dargestellt, die mehr Demokratie wollen. Im Gegensatz zu den Demonstrationen in Griechenland, Spanien oder Stuttgart, stimmt das allerdings nicht. Zu einem guten Teil bestehen die Demonstranten aus extrem radikalen Rechten. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. 




Breivik ein Held? Für Teile der Putin-Gegnerschaft sehr wohl. Wenn ihr glaubt, das ist nicht mehr zu toppen, dann seht euch mal deren politischen Führer an. Aleksej Navalny, seines Zeichens Chef der Oppositionspartei Narod, wird in gewissen Kreisen als "Hoffnung des Westens" bezeichnet und daher öfters in unseren Verdummungs-Medien zitiert. Was dieser Herr aber wirklich ist, das sieht man in einem seiner Werbevideos recht deutlich.

Samstag, 10. Dezember 2011

Russland: Jetzt ist es amtlich - USA bezahlt Wahlbeobachter für falsche Berichte

Eine brisante E-Mail Korrespondenz zwischen dem US-State Department und der "unabhängigen" Wahlbehörde Golos kam nun ans Tageslicht.
In den E-Mails ist zu lesen, dass die USA Golos für jede Meldung über einen Wahlverstoß mit barer Münze bezahlt. Je schwerwiegender der angebliche Verstoß - umso mehr Geld bezahlen die USA der Wahlbehörde. Kurz: Je größer die Lüge - umso mehr Cash. Bitte lest selbst:

http://rt.com/news/election-america-golos-support-393/

Mit diesen bezahlten Verungimpflichungen will die USA einen sogenannten "Russischen Frühling" auslösen. Eine Revolution gegen die ihr nicht genehme Regierung von Medwedew und Putin.

Roland Düringer: Wir sind wütend!

Keiner drückt es besser aus, was viele Menschen derzeit denken. Roland Düringer in "Dorfers Donnerstalk". Wir sind die 99%. Wir sind wütend! Occupy Austria - Occupy the world!


Donnerstag, 8. Dezember 2011

Westliche Medien-Propaganda bezüglich der Wahl in Russland

Ich zähle mich wahrlich nicht zu den größten Putin-Fans. Auch in Russland gibt es Demokratie-Defizite, die meinem Idealbild weit entfernt sind. Schon allein das ich hier über Putin spreche und nicht über den Präsidenten Medwedew zeigt, dass es auch dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Aber eines muss man der russischen Führung zu Gute halten: Sie hat sich noch nicht total dem Finanzmarkt unterworfen, so wie die westlichen Staaten des "Imperium Americanum". Deswegen fahren unsere Medien derzeit eine Propaganda gegen Russland, die ihresgleichen sucht.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

US-Präsidentschaftskanditat Gingrich will Kinderarbeit wieder einführen

Von US-Präsidentschaftskanditaten sind wir ja mittlerweile einiges gewöhnt. Da wäre beispielsweise Herman "the brain" Cain, der nichtmal genau wusste, ob Obama für oder gegen Gaddafi gekämpft hat. Außerdem glaubt er, dass nun die Taliban in Libyen regieren.



Nicht ganz so dümmlich, aber umso widerwärtiger ist Newt Gingrich. Er fordert allen Ernstes, die Kinderarbeit solle wieder eingeführt werden.

Nachdem Gingrich schon mit einer Aussage zu den Occupy-Demonstranten äußerst unangenehm aufgefallen war: "Sie sollen ein Bad nehmen und sich einen Job suchen", sieht sein "Masterplan" für Schulkinder so aus:

Sinnbild der Krise: Raiffeisen-Werbevideo in Ungarn

Dieses Video ist keine Verarsche Marke EXTRA3 oder dergleichen. Es ist das tatsächliche Werbevideo der Raiffeisen in Ungarn. Ein Paar geht zur Raiffeisen zwecks Kreditanfrage. Sie wollen wissen, ob sie auch genug Einkommen haben um den Kredit bedienen zu können, beziehungsweise welche Sicherheiten sie bräuchten. Hier das "Beratungsgespräch":

Montag, 5. Dezember 2011

Skandalbuch: Weniger Demokratie wagen

Totalitärer Wirtschafts-Fascho: Laszlo Trankovits
"Wir wollen mehr Demokratie wagen". Dies sprach Willy Brandt im Jahre 1969. Das war noch ein Politiker der wenigstens versuchte, undemokratischen Strukturen, begründend auf ein völlig wildgewordenes Kapital- und Wirtschaftsregime etwas entgegenzusetzen. Unsere heutigen "Führer" blasen aber in ein gänzlich anderes Horn.


Entscheidungsträger eines Kalibers Willy Brandt gibt´s nicht mehr, an deren Stelle sind düstere, ja fast als irre zu bezeichnende Gestalten getreten, wie Laszlo Trankovits.

Nun hat dieser Unhold ein Buch geschrieben, das uns eine Wirtschafts-Diktatur schmackhaft machen soll. "Weniger Demokratie wagen" heißt es. Der Titel soll eine Anspielung auf obig genanntes Zitat von Willy Brandt sein und ist eine Verhöhnung für jeden anständigen Menschen, eine Schlag ins Gesicht jedes aufrechten Demokraten.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Votebay - Drei, Zwei, Eins, Beschlossen!

Der Erwerb oder die Miete von Politikern war bisher umständlich. Das neue Portal Vbay (Votebay) macht diesen Vorgang einfacher und effizienter. Renomierte Politiker und Lobbyisten berichten:



Peter van Dorren

Finanzkrise: Keine Krise für die Reichen

Während die hart arbeitenden Menschen mit Sprüchen wie sie sollen den Gürtel enger schnallen oder sie hätten über ihre Verhältnisse gelebt belästigt werden, feiern die wirklich über ihr Verhältnis lebenden eine große Sause.

Gierig schnappen sie sich ihr arbeitsfreies Einkommen, das ihnen über die Zinsen zugestanden wird und denken gar nicht dran, irgendetwas davon der Allgemeinheit rückzuvergüten. Sie haben mehr Geld als es für 1000 Leben nötig wäre und verpflichten lieber eine Heerschar von Anwälten, die sie über Schlupfwinkel aus der Steuerlast befreien, als über ordentliche Steuerbeiträge etwas zur Erhaltung unseres Systems beizutragen.

Samstag, 3. Dezember 2011

Orwells "1984" wird Wirklichkeit: Gendfor, Indect, Adis und Caminsens - die totale Überwachung

Ich schlendere durch die Canonbury Square in der Kleinstadt Canonbury. Es ist eine ruhige Gegend. Nicht ein einziges Anzeichen von Gewalt oder Rabaukentum. Trotzdem überwachen mich im Umkreis von 200 Metern sage und schreibe 32 Kameras. Sie beobachten mich auf Schritt und Tritt. Wo gehe ich hin, wie verhalte ich mich? Ein seltsames Gefühl der Unbehaglichkeit steigt in mir empor. Endlich bin ich am Ziel meiner Reise angelangt, das Haus mit der Nummer 27B. An dem Haus sind weitere vier Kameras montiert. Sie beobachten alles. Es gibt keinen toten Winkel, es gibt kein Entkommen. Unweit des Hauses befindet sich eine Kneipe, die Stammkneipe eines großen Mannes. Jeder der dort seine Einkehr findet, wird ebenfalls von Kameras überwacht, angefangen vom Parkplatz bis hin zur Eingangstür und wahrscheinlich darüber hinaus. An der Vorderseite des Hauses 27B hängt eine Gedenktafel: "Hier lebte George Orwell bis zu seinem Tod im Jahre 1950, hier schrieb er das berühmte 1984".

Die Überwachung ist längst Realität. Die obige Beschreibung ist kein Blick in die Zukunft, es stellt die tatsächlichen Verhältnisse rund um George Orwells ehemaliger Wohnstätte dar. Die Zukunft nämlich, sieht viel düsterer aus. Düsterer sogar, als in Orwells Roman beschrieben.

Freitag, 2. Dezember 2011

Volker Kauder (CDU): Österreich wurde von Deutschland in die Pfanne gehauen!

Altkanzler Gerhard Schröder
Aufgrund zweier Entschließungs-Anträge der Partei "Die Linke" kam es heute, dem 02. Dezember 2011, zu einer Bundestagssitzung bezüglich des Europäischen Rats am 09. Dezember in Brüssel.

Zu Beginn verlief alles wie gehabt. Der/die oder das Merkel trat an den Rednerpult und drosch ihre üblichen Phrasen. Alternativlos und so, eh schon wissen.

Nach einigen weiteren Rednern trat Volker Kauder von der CDU ans Rednerpult. Nach den üblichen Einleitungs-Sätzen kam er auf den deutschen Altkanzler Gerhard Schröder zu sprechen.In diesem Zusammenhang auch auf Österreich. Nun dieser Teil seiner Rede im Wortlaut.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Club 2: Dirk Müller und Hörmann "vernichten" die Neoliberalen Kolm und Horx

Das von mir schon lange ersehnte Duell der Systemkritiker mit den neoliberalen Realitätsverweigerern ging gestern endlich über die Bühne. Wie erwartet ergab sich aus dem Gespräch eine peinliche Niederlage der Neolibs.

Diese Menschen können nur hohle Phrasen dreschen, wie Wettbewerbsfähigkeit und Sparen, was in unserem kranken System nichts anderes bedeutet als Lohndumping und Abbau des Sozialstaats. Unverhohlen prusten sie diesen Blödsinn tagtäglich in die Kamera und erhalten wenig Widerspruch. Normalerweise sehen sie sich ja nur ahnungslosen Politkern gegenüber. Gestern hatten sie es aber mit wahren Experten ihres Fachs zu tun - und da sah die Sache schon ganz anders aus.

Mittwoch, 30. November 2011

Geheimdokument: Die Steuererklärung der Rockefeller-Foundation

Die Steuerklärung der Rockefeller-Foundation von 2004 ist nun im World Wide Web aufgetaucht. Hier gibt es das gesamte Dokument zum Download.

http://www.pdf-archive.com/2011/11/18/rockefeller-2004-return-of-private-foundation/

David Rockefeller
Es ist ein Wahnsinn! Egal ob Deutsche Bank, Siemens AG oder der mächtigste Konzern der Welt - die Federal Reserve, der Rockefeller-Clan hat wirklich überall seine Finger im Spiel.
So nebenbei ist David Rockefeller auch noch der Mitbegründer von den Bilderbergern und der Trilateralen Kommission.







Das Dokument beweist: Angeführt von ihrer Königinmutter David, sind die Rockefellers der gefährlichste und mächtigste Clan auf unserem Erdenrund. Die führende Familie der Neuen Weltordnung.

Peter van Dorren

Der junge Werner Faymann im Rennbahn-Express

Von Haipl gefunden in einer älteren Ausgabe des Magazins Rennbahn-Express: Auch Bundeskanzler waren einmal jung.



Süß oder gruselig? Ich kann mich nicht recht entscheiden. Ob ihm wohl wer geschrieben hat?

Peter van Dorren

Montag, 28. November 2011

Stuttgart 21: Miese Tricks und Medien-Propaganda beeinflussen Abstimmungs-Ergebnis

Die Entscheidung ist gefallen. Das Projekt Stuttgart 21 wird durchgeführt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht von einem großen Tag für die Demokratie.

Es war aber kein großer Tag für die Demokratie, sondern ein großer Tag für Anti-Demokraten, ein großer Tag für die zahlreichen "über die Köpfe der Leute"-Entscheider.
Das Ergebnis wurde beeinflusst.
Durch Tricks und Medien-Propaganda, wie ich nun genauer erläutern werde.

Sonntag, 27. November 2011

Unser spaßiges Finanzsystem - Wirklichkeit überholt Satire

Ebenfalls Satire? Das Commerzbank-Logo
Unser Wirtschafts- und Finanzsystem ist ja derzeit nur ´ne Lachnummer. Es dient als Belustigung der Menschen. Diverse Satiriker und Spaßmacher machen sich dies zu Nutze und bringen etwas Amüsement in den oft tristen Alltag der Bevölkerung.

Doch immer öfters bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Dann nämlich, wenn die Wirklichkeit die Satire einholt, ja sogar überholt.


Samstag, 26. November 2011

Die Vereinigten Staaten von Europa - Neue Weltordnung schreitet voran

"Nur wenn wir eine Krise haben, können wir die politische Union erreichen."

Viele werden sich jetzt an ein Zitat erinnert fühlen, das David Rockefeller einst vom Stapel ließ:

"Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren."
                                                                  David Rockefeller, Gründer der Bilderberger und Trilateralen Kommission


Doch die Eröffnungsworte dieses Beitrags sind keine von mir vorgenommene Kürzung des Rockefeller-Zitats, sondern es handelt sich um eine Aussage von Wolfgang Schäuble, den kürzlich "The Telegraph" als den gefährlichsten Mann der Welt bezeichnete. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich meine.

"We can only achieve a political union if we have a crisis."
Aussage von Schäuble in der New York Times

Donnerstag, 24. November 2011

Der ausgebeutete Deutsche

Man hört immer wieder, wie sehr "der Deutsche" von der Europäischen Gemeinschaft beziehungsweise vom Euro profitiere. Die Menschen in Deutschland haben aber nicht das Gefühl, das sie profitieren würden. Es stimmt auch nicht. Höchstens man setzt "den Deutschen" mit Ackermann und seiner kriminellen Räuberbande namens "Deutsche Bank" gleich.

Sehen wir uns dieses angebliche Profitieren der Deutschen doch mal genauer an. Wer hat Recht? Lügen-Medien, Politiker und sogenannte Experten oder doch der einfache Bürger, der diesen Blödsinn einfach nicht mehr glaubt. Hierzu nun alle Zahlen und Fakten.



Sonntag, 20. November 2011

Wer möchte noch im Kapitalismus leben?

Das war die Quintessenz eines Fragenkatalogs, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid den Deutschen zur Beantwortung reichte.

Das Ergebnis war bemerkenswert. Im Gegensatz zu den Behauptungen der Mainstream-Medien, die den Kapitalismus gerne als alternativlos beziehungsweise als geringstes Übel darstellen, möchte das Gros der Menschen dem Kapitalismus abschwören. Das kann man deutlich herauslesen, wenn man die Umfrage im Detail betrachtet.


Freitag, 18. November 2011

UNO-Menschenrechtspreis für Gaddafi

Ein besonders brisantes Dokument ist nun im Internet aufgetaucht. Noch im Jänner dieses Jahres wollte die UNO Oberst Gaddafi, im speziellen wegen seiner von ihm ins Leben gerufenen Jamahiriya, eine Auszeichnung für Menschenrechte verleihen.

Was ist die Jamahiriya?

Dschamahiriyya (oft Dschamahirija, manchmal auch Jamahiriyya geschrieben) ist eine Muammar al-Gaddafi zugeschriebene Wortschöpfung,[1] die ausschließlich in Verbindung mit Libyen verwendet wird.Es handelt sich dabei um eine eigentümliche Parallelbildung zu dschumhuriyya / ‏جمهورية ‎ / ǧumhūriyya /‚Republik‘ ‚Republik‘, bei welcher ein Abstraktum von der Pluralform dschamahir / ‏جماهير‎ / ǧamāhīr /‚Volksmassen‘ abgeleitet ist, anstatt wie sonst im Arabischen üblich vom Singular, und wird sinngemäß mit ‚Volksrepublik, Volksdemokratie‘ übersetzt, wobei das politische System als Form einer Direktdemokratie verstanden wird.

Mittwoch, 16. November 2011

Die Pleite-Ösis

Die bösen, bösen Griechen. Liegen nur faul in der Sonne rum, während wir Österreicher den Mehrwert für ganz Europa schaffen. Durch harte Arbeit, so wie wir es gewohnt sind. Die fleißigen, ehrlichen Österreicher.
Doch plötzlich ziehen dunkle, tintige Schatten über das kleine Bergland auf. Es droht Gefahr, durch Rating-Agenturen abgestuft zu werden, es droht Gefahr die Bestnote als willige Zinssklaven der Reichen zu verlieren.


Was ist geschehen? Ich meine die Griechen sind ja selber schuld. So faul und falsch wie die sind. Nur Minderleistung und Korruption gibt es dort. So stand es in der Krone und der Blöd. Also wird´s wohl stimmen. Aber wir harten Schufter? Sind wir etwa gar nicht so fleißig wie wir immer dachten, sind wir etwa mehr wie die Griechen und nicht wie unser Vorbild, der große teutonische Bruder?


Ich kann euch beruhigen. Weder in Österreich noch in Griechenland kann die Bevölkerung etwas für die derzeitigen Geschehnisse. Beide Völker sind fleißige Arbeiter, die mehr leisten, als es eigentlich aufgrund des derzeitigen Stands der Technik nötig wäre. Wie in Griechenland, tragen ganz andere Dinge dazu bei, dass es mit Österreich immer weiter bergab geht. Wie in Griechenland, liegt die Ursache bei gierigen Banken, die nicht mehr wissen, welch risikoreiches Geschäft sie noch eingehen sollen, um die Zinsen für die Reichen zu bedienen. Ihre Helfer und ewig getreuen Vasallen sind korrupte Politiker, die sich willenlos dem Diktat des Finanzmarkts unterwerfen.

Montag, 14. November 2011

Der wahre Herrscher Österreichs (2) - Raiffeisen: Politiker, Macht und Steuern

Nachdem ich schon den Einfluss der Raiffeisen auf die Medien abgehandelt habe (siehe hier) betrachten wir uns heute die Beziehung der Raiffeisen zu den Politikern, sowie den Machtstatus des Gibelkreuzregimes im gesamten Kontext der Wirtschaft und was dies für die Steuereinnahmen des Fiskus bedeutet.


Die Raiffeisen ist unumstritten der mächtigste Konzern Österreichs. Wieviel Einfluss und Macht die Raiffeisen wirklich hat, trat bei einer Untersuchung von Pleon Publico gemeinsam mit FAS.research ans Tageslicht. Unter den Top 5 der mächtigsten Manager Österreichs befinden sich gleich vier Leute dieses Mafia-Vereins. Was das für Auswirkungen auf die gesamte österreichische Wirtschaftskultur hat, kann man sich vorstellen.


Doch noch viel frappanter und für das Land Österreich tragischer, ist der Einfluss der Raiffeisen auf die Politik.

Sonntag, 13. November 2011

Bilderberger, Finanz-Rowdies & -Rabauken sowie kriminelle Schläger übernehmen nun Europa

Da nun in Griechenland die Demokratie offiziell abgeschafft wurde und in Italien gerade abgeschafft wird, ist es an der Zeit, die neuen "Herren" ihrer Länder genauer unter die Lupe zu nehmen. Zwar ist es etwas unverfrorren & wagemutig das Berlusconi-Regime als Demokratie zu bezeichen und auch die Clan-Herrschaft von zwei Familien in Griechenland hat diesen Namen wahrlich nicht verdient, doch waren sie zumindest vom Volk gewählt. Unter der Prämisse des "Kreuzerl-Machens" beim Einheitsbrei alle vier bis fünf Jahre, nennen sich ja selbst die Israel-Nazis unter Netanyahu eine Demokratie. So haben es dann doch die alten Regimes in Griechenland & Italien auch verdient, als solche deklariert zu werden.

Samstag, 12. November 2011

Bilderberger-Zeitung "Der Standard" verfälscht Interview mit Nobelpreisträger Krugman

Kürzlich kam es zu einem Interview mit dem Nobelpreisträger Paul Krugman das in allen renommierten Tageszeitungen seine Einkehr fand. Sehen wir uns mal ein paar Headlines an, die in diesem Zusammenhang entstanden.

Freitag, 11. November 2011

Bier oder Aktien?

Nun, für mich verhält sich die Sache so: Ich brauch darüber gar nicht lange nachdenken - Bier natürlich! Doch betrachten wir das Ganze einmal nicht vom menschlichen, sondern vom wirtschafts-wissenschaftlichen Aspekt. Diese Leute berechnen ja alles auf Teufel komm raus, ohne dabei auch nur die klitzekleinste Emotion mit einfließen zu lassen. Was so etwas bringt, sieht man ja am derzeitigen Weltgeschehen. Aber egal. Die Frage ist: Kann unser  Bier auch einer seriösen wissenschaftlichen Berechnung standhalten? Mal gucken:

Montag, 7. November 2011

Cyber-War! Ami-Angriff auf das Internet.

Die USA war immer ein Hort für Meinungsfreiheit. Man denke an den Speakers-Corner. In den letzten Jahrzehnten jedoch, hat sich dies grundlegend geändert. Das Wirtschafts-Regime steht nicht drauf, dass Menschen ihre Meinung kundtun. Zumindest will man diese in die richtige Richtung lenken.

Cyber War: US-Armee will Social Media mit Fake-Profilen manipulieren

Die britische Tageszeitung The Guardian hat ein neues Internet-Projekt des US-Militärs enthüllt. Die Streitkräfte wollen demnach künftig Social Media-Dienste wie Facebook oder Twitter mit unzähligen falschen Identitäten unterwandern, um bei Bedarf über diese Kanäle Pro-Amerikanische Botschaften zu verbreiten. Gedacht ist das System offenbar für den Einsatz im arabischen und asiatischen Raum.

Sonntag, 6. November 2011

Der wahre Herrscher Österreichs (1) - Raiffeisen und die Medien

Krake, schwarzer Moloch oder grüne Mafia. Das sind nur einige der vielen Pseudonyme für den Raiffeisen-Konzern, die Journalisten in Österreich nur hinter vorgehaltener Hand benutzen. Einzug in ihre Artikel findet das Treiben des multinationalen Konzerns selten. Entweder ist die Raiffeisen einer der Eigentümer oder Hauptsponsoren ihres Blattes und wenn nicht, so wartet eine Heerschar von Anwälten auf die „Verleumder“. Ach wie schön ist es, wenn man nur einen Blog schreibt. Hier braucht man sich über solche Dinge keine Gedanken machen. Man kann sich so richtig austoben und der Wahrheit verpflichten. Der Raiffeisen-Group geht ein Artikel den nur ca. Tausend Menschen lesen werden am Arsch vorbei.

Donnerstag, 3. November 2011

Wie "Nicht-Verschwörungstheoretiker" ticken.

Es gibt Menschen, die andere Menschen Verschwörungs-Theoretiker nennen. Diese Menschen gehen unbeirrbar einen Weg des Glaubens. Des Glaubens an den Mainstream. Des Glaubens daran, wir würden von redlichen Menschen regiert die nur eines im Sinn haben: Das Wohl ihrer Untertanen. Des Glaubens daran, es gäbe unabhängige Medien die nur eine Absicht hegen: Uns über die realen Tatbestände aufzuklären.

In einem Zeitalter wo Desinformation so offensichtlich ist, wo so offensichtlich ist, dass wir in keiner richtigen Demokratie leben, bezeichnen sie jeden der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt als verrückt oder als absichtlichen Desinformant & Verführer. Wie ticken diese Menschen eigentlich?

Montag, 31. Oktober 2011

Moderne Sklaven (2) – Intelligente & subtile Sklaverei. Wir leben im Feudalismus.

„Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.“
Johann Wolfgang von Goethe
Ich behaupte: Wir leben in keiner Demokratie! Wir leben in einem Feudalsystem. Einem Feudalsystem mit über 90 Prozent Frondienstleistern und Sklaven. Von den Machthabern wird dieses System salopp Kapitalismus genannt.

Von unseren Lügen-Medien wird allzu gerne das Gerücht verbreitet, Kapitalismus = Demokratie. Das stimmt nicht. Es gibt nichts, dass sich so sehr ausschließt, wie diese beiden Systeme. In einer Demokratie geht die Macht vom Volke aus, im Kapitalismus vom Geldadel.
Kapitalismus = Plutokratie!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Moderne Sklaven (1) - Echte Sklaverei im 21. Jahrhundert

Wir sprechen immer von einer freien Welt, in der wir leben. Das sich die meisten Menschen nur frei fühlen, es aber nicht sind, werde ich im zweiten Teil der Reihe „Moderne Sklaven“ ausführen. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit echtem, offensichtlichem Sklaventum. Einem Sklaventum, das auch im Ursprungssinne diesen Namen verdient.

Es gibt noch immer geschätzte 27 Millionen Sklaven auf der Welt. Sie arbeiten auf Farmen, im Haushalt oder als Zwangs-Prostituierte. Doch wo leben diese Sklaven? Vielleicht in den von den Amerikanern als Schurkenstaaten bezeichneten Ländern, wie Iran oder Libyen? Nein! Die Sklaven leben in Demokratien oder kommen von Ländern wo Amerikanski-Marionettenregierungen sitzen. Besonders viele Sklaven gibt es in Brasilien, das von Neoliberalen gerne als Musterstaat & Vorbildsland für ihre Art der Politik gesehen wird.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Medien-Propaganda: Der Grieche ist an allem Schuld!

Durch manipulierte Haushalts-Statistiken kam der Grieche in den Euroraum. Durch exzessiven Hang zu Korruption & Faulheit trieben es die Griechen auf die Spitze und jetzt haben wir den Salat. Ohne Griechenland und seine Bevölkerung sehe die Welt viel besser aus.

So kann man die Medien-Berichterstattung in jüngster Vergangenheit beschreiben. Egal ob Blöd-Zeitung oder Krone, für sie stand der Schuldige der Euro-Krise fest: Griechenland. Doch auch angebliche und selbsternannte Qualitätszeitungen beteiligten sich an dem Gemetzel.

Wischmeyer beschreibt dies in seinem Schwarzbuch in überspitzter und köstlicher Form:



 
Die Vorwürfe beinhalten drei Punkte:
  • Die Griechen logen bei der Prüfung zu den Euro-Kriterien.
  • Die Griechen sind korrupt und betreiben Steuerhinterziehung im großen Stil.
  • Die Griechen sind per se faul und verdienen zu gut.

Gehen wir diesen Behauptungen auf die Spur:
  • Die Griechen logen bei der Prüfung zu den Euro-Kriterien.
Es stimmt. Die Griechen logen bei den Kriterien zur Aufnahme in den Euroraum. Doch was kann die Bevölkerung dafür? Diese war mehrheitlich dagegen und wollte die Drachme beibehalten. Für ihre korrupten „Volksvertreter“ (wie in jedem anderen Land auch) können sie nichts. Die Politiker wurden bei ihrer Lüge von einem Institut unterstützt, das großes Interesse an der Aufnahme Griechenlands in den Euroraum hatte: Goldman Sachs.

Im Schönen ihrer Haushaltszahlen waren die Griechen Meister - und offenbar hatten sie dabei Hilfe von echten Profis. Nach SPIEGEL-Informationen unterstützte die US-Bank Goldman Sachs den nun vor der Pleite stehenden Staat mit komplexen Finanztransaktionen.

Die Griechen erhielten dafür weitere Milliarden-Kredite. Goldman Sachs verdiente sich derweilen dumm & dämlich an griechischen Anleihen. Als es brenzlig wurde, verabschiedete sich Goldman Sachs klammheimlich vom Großteil der Schuldscheine und verkaufte sie an die EZB. Sobald das Risiko eines Verlusts eintritt, hat gefälligst der Steuerzahler das Risiko zu tragen. So ist es, in unserer schönen, neuen Welt.

  • Die Griechen sind korrupt und betreiben Steuerhinterziehung im großen Stil.
Griechenland und die EU: Keine große Liebe
Als der Kollaps drohte, hatten die gleichgeschalteten Medien den Schuldigen schnell bei der Hand. Das griechische Volk. Dabei schreckte man selbst vor Stereotypen & Klischees nicht zurück. Die Griechen sind eben ein Balkan-Land, hieß es. Immer wieder wurde behauptet, die griechische Steuerhinterziehung würd bis zu 45 Milliarden pro Jahr betragen. Doch wie kommt man auf diese Zahl? Steuerhinterziehung ist ja nichts, was man bei einer Behörde meldet, die dies dann ordentlich registriert, summiert und veröffentlichet. Trotzdem findet man sogar im angeblichen Lexikon-Ersatz Wikipedia diese Behauptungen wieder.

Wenn Deutsche & Österreicher den griechischen Betrug so exakt berechnen können, dann müssten sie über die eigene Steuerhinterziehung selbst bis auf den Cent genau Bescheid wissen. Dem ist aber nicht so.

Steuerhinterziehung in Deutschland Das große Milliarden-Rätsel

"Wie viel Steuern jährlich hinterzogen werden, lässt sich eigentlich gar nicht ermitteln", sagt Horst Höppner, stellvertretendes Vorstandsmitglied des Instituts für Steuern und Finanzen in Bonn, "denn Wissenschaftler haben auf die erforderlichen Daten überhaupt keinen Zugriff."

"In Wahrheit können die hinterzogenen Steuern deutlich höher liegen, aber auch deutlich niedriger", sagt er und greift zu einem Beispiel, um die Ungenauigkeit zu verdeutlichen. "Genauso gut könnte man sich fragen, wie viele Menschen eigentlich täglich zu schnell Autofahren."
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuerhinterziehung-in-deutschland-das-grosse-milliarden-raetsel-1.261318

Die Summe der griechischen Steuerhinterziehung ist also nur eine Mär. Erfunden von wildgewordenen Finanz-Jongleuren die von ihrer eigenen Schuld ablenken wollen.


  • Die Griechen sind per se faul und verdienen zu gut.

Zwar ist der Mindestlohn für Griechen relativ hoch (872 Euro), doch müssen ein Viertel der Griechen damit auskommen. Ein weiterer hoher Prozentsatz der Griechen bewegt sich zwischen dem Mindestlohn und Tausend Euro. Fast die Hälfte der Griechen verdienen also unter 1000 Euro im Monat. Dabei haben die Griechen Lebenshaltungskosten, die Deutschland und Österreich ähneln.

Doch was ist mit der Arbeitszeit? Den Griechen hängt inzwischen nach, besonders faul zu sein, besonders wenig und kurz zu arbeiten.
Die Griechen arbeiten in der Woche durchschnittlich 41,6 Stunden. Der EU-Schnitt beträgt 37,4 Stunden. Die Griechen gehen mit 61,4 Jahren in Pension, die Deutschen mit 61,7 Jahren.
Die Griechen weisen weder in der Wochenarbeitszeit noch im Pensionsantrittsalter besondere Auffälligkeiten auf.

Der griechische Nichtsnutz & Faulenzer ist nur eine Erfindung der neoliberalen Lügner & Betrüger. Sie wollen von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken. Sie wollen davon ablenken, dass sie die Krise verursachten und damit die Staaten in höchste Nöte brachten. Sie wollen davon ablenken, dass ihr System der Habgier und des Ausbeutens nie funktioniert hat und nie funktionieren wird. Ein System, dass aus wunderbar funktionierenden Ländern Bittsteller machte. Ein System, dass aus glücklichen Bürgern Wutbürger machte. In Griechenland herrschen schon kriegsähnliche Zustände. Lassen wir es nicht so weit kommen. Wenden wir uns ab vom Neoliberalismus und hin zu einem gesunden Wirtschaftssystem, dass den Menschen Freiheit & Wohlstand bietet.

Peter van Dorren




Donnerstag, 20. Oktober 2011

Occupy the world! Und Österreich?


Weltweit beginnen sich die Proteste gegen die Banken, Finanzmafia und die neoliberale Politik zu formieren. Die Menschen gehen auf die Straße und tun ihren Unmut kund. Durch alle Länder scheint ein Ruck zu gehen. Durch alle? Nein! In einem kleinen Land mitten in Europa bleibt es völlig ruhig. Als ob nichts geschehen wäre. Keine Krise, kein Lohndumping, kein Sozialabbau. Wurde dieses Land verschont? Genießt es eine Sonderstellung inmitten dieser wirtschafts- & finanzdiktierten Welt? Mitnichten. Doch trotzdem rührt sich nichts. Alles bleibt stumm.
Die Rede ist von Österreich.

Die Menschen scheinen hierzulande der Lethargie verfallen. Alles ist normiert. Wieviel Wasser darf ich täglich trinken, wieviel Fleich essen und wie oft treiben es die Österreicher durchschnittlich miteinander. Selbst die Sprache ist normiert. Was ist korrekt, was darf man sagen? Wie lange muss ich warten bis ich über einen verstorbenen wieder lästern darf? Diesen Durchschnitts-Werten sollte man möglichst nahe sein, sonst gilt man als abnorm. Und das ist doch etwas Schreckliches, oder?

Am Besten beschreibt die Situation Sybille Berg im Spiegel. Sie schreibt zwar über Deutsche, doch wer sich hier als Österreicher nicht wiedererkennt, ist meines Achtens selber Schuld.

Willkommen in der kompletten Idiotie!

Weltweit gehen die Bürgerinnen und Bürger gegen den entfesselten Finanzkapitalismus auf die Straße. Womit dürfen wir in Deutschland rechnen? Werden hier Junge und Alte gemeinsam protestieren? Wohl kaum.

Ist das alles langweilig geworden. Da joggen Menschen durch urban verbaute Landschaften. Sie tragen Pulsmesser, essen Biologisches, rauchen nicht, trinken kaum, sie wählen konservativ grün oder schwarz, oder ist doch völlig egal, sie haben Angst. Es hat funktioniert. Der Bürger ist in den fünfziger Jahren gelandet, als hätte es nichts dazwischen gegeben. Keine Unruhen, keine Punks, kein Vergeuden der Jugend, es wird nichts mehr vergeudet, es werden Pläne erfüllt und Vorschriften eingehalten.
Alle sind zwanghaft politisch korrekt, sie zucken selbstkontrolliert zusammen, wenn sie auch nur etwas Verwegenes denken, fast möchten sie sich selber zur Anzeige bringen. Die Schlacht der grauen Mäuse ist geschlagen, gewonnen, versenkt alles was nach Überschwang klang, was verdächtig war. Die Bürger kontrollieren sich hervorragend, wer zu dünn ist oder zu dick, wer zu laut ist oder zu leise, wird ausgegrenzt, verachtet, nicht gegrüßt, angezeigt.
Willkommen in der kompletten Idiotie, in der Jugendliche sich nicht mehr besaufen dürfen. Wer wenn nicht sie, denen wir das Feld überlassen, wie nach einem Bombenangriff, hätte einen Rausch verdient? Doch sie sollen es nicht besser haben als wir, sie sollen sich nicht berauschen, nicht auffallen, Pläne müssen sie entwickeln, zu Leistungskursen gehen, zu Förderstunden, um eine tolle Chance in der untergehenden Welt zu haben.
Diese wahnsinnige Angst, vor der Armut, dem Terroristen, dem Verlust von Identität, die innere weiße Flagge immer gehisst. Ein guter Job und eine Eigentumswohnung, das ist das höchste Ziel, das es zu erreichen gilt, von mehr wagt keiner zu träumen, vom Saufen, Rauchen, Fressen, Ficken wagt keiner zu träumen, das könnte sich negativ auswirken auf den Lebenslauf. Die, die irgendwann mal in Kommunen lebten, demonstrieren jetzt gegen wehrlose Bahnhöfe, die anderen sind Ende 30 und spießiger, als ihre Eltern es je gewesen sind. Aber vielleicht hockt das in jedem Menschen, dieser Hang zu hassen, was auffällt, es mit der Schaufel erschlagen zu wollen und schnell noch eine Runde zu joggen, um all das, was wir uns nicht gestatten, zum Schweigen zu bringen.
Aber es schweigt nicht. Na, dann eben was ins Internet geschrieben, den Hass ausgekotzt, irgendwo, noch nicht einmal mit einer Spraydose. Es scheint, als habe sich die Bevölkerung der westlichen Welt in einem Kanon vereint, der ablehnt, was den Verstand trainieren könnte, der Geld als den einzigen Wert akzeptiert und schlechte Kunst, schlechte Bücher, schlechte Filme braucht, um sich besser zu fühlen, überlegen zu fühlen. Aber da ist nichts Überlegenes, da ist nur noch verbittertes Pflichterfüllen, jeden Bissen 36-mal kauen, gut einspeicheln, zehn Liter Wasser trinken und danach betroffen in den Fernseher schauen, irgendeine Hartz-IV-Doku wird da schon laufen.
Keiner reist mehr um die Welt, schmeißt seinen Job hin, lässt sich die Haare bis zum Bauch wachsen - außer Fundamentalisten. Vielleicht beneiden wir sie um ihre Ausschweifungen, um ihren Mut, irgendwas zu wollen außer einer verdammten Wohnung. Das System, das die meisten so verteidigten, weil es ihnen Freiheit versprach, und das klingt immer gut, auch wenn keiner sie wirklich mag, die Freiheit. Sie hat sich so sehr beschleunigt, dass die Bevölkerung der westlichen Welt sich an irgendetwas zu klammern sucht, um nicht ins All zu fliegen.
An etwas, das er zu beherrschen glaubt, der Mensch: sich selber. Und alles, was sich außerhalb davon befindet, außerhalb des aufgeräumten, gut trainierten Selbst, ist der Feind. Bloß nicht auffallen, nicht als Feind ausgemacht werden. Still, ganz still.
Quelle: spiegel.de

Dem ist nichts hinzuzufügen. Wenn ich etwas zu bekritteln hätte, dann nur, dass die Dame selbst augenscheinlich keine Fressorgien abhält.

Peter van Dorren

Freitag, 14. Oktober 2011

Libyen: Unglaubliche Gräueltaten durch Rebellen

Das neue Libyen

Die Burg der Furcht ist gefallen

Bab al Azizija ist zu einem beliebten Ziel für Familienausflüge geworden. Eine scheinbar endlose Autokarawane hupender und Fahnen schwingender Libyer zieht durch den Komplex, junge Männer schießen als Ausdruck der Freude mit der Kalaschnikow in die Luft, andere rufen „Allahu akbar“. 


So oder so ähnlich lauteten die Berichte unserer gleichgeschalteten Medien. Eine heile Welt, welche die Libyer dem Beistand der Westmächte zu verdanken haben. Die Wahrheit sieht natürlich anders aus.

Massenhaft werden Schwarze in Libyen geschlagen, gefoltert und wahllos abgeschlachtet. Ein unglaubliches Schauspiel des Schreckens und die Welt schaut schweigend zu.
Als EINZIGE namhafte Tageszeitung im deutschsprachigen Raum berichtete "Die Süddeutsche" über die Massaker:

Wer in Libyen dunkelhäutig ist, muss derzeit um sein Leben fürchten: Schwarzafrikaner stehen bei den Rebellen unter Generalverdacht - als Söldner Gaddafis. Dabei kamen viele nur als Gastarbeiter, nicht als Krieger. Jetzt werden sie als Kollaborateure in Gefängnissen zusammengepfercht, gefoltert oder massakriert. Dem Rassismus der Sieger sind sie hilflos ausgeliefert.

Ein türkischer Gastarbeiter erzählt der BBC:

"Wir haben unsere Freunde aus dem Tschad zurückgelassen. Wir haben ihre toten Körper zurückgelassen. In unserer Firma arbeiteten 70 oder 80 Männer aus dem Tschad. Sie haben sie mit Baumsägen und Äxten getötet, sie haben sie angegriffen. Sie haben behauptet, sie würden Truppen für Gaddafi bereitstellen. Die Sudanesen, die Männer aus dem Tschad, sie wurden massakriert. Wir haben es selbst gesehen."


Nun, da das Ausmaß der ethnischen Säuberungen unglaubliche Dimensionen angenommen hat, beginnen auch die restlichen Medien darüber zu berichten. Freilich wird bei den Menschenrechts-Verletzungen nur von Gefangenen berichtet. Es soll der Eindruck vermittelt werden, es handle sich „nur“ um Gaddafis Söldner. Das Mitleid der Menschen soll sich in Grenzen halten. Das ganz normale Gastarbeiter gefangengenommen, geschlagen und in Gefängnisse gepfercht werden, wird tunlichst verschwiegen. Nun, so gesehen sind sie ja jetzt Gefangene und die westlichen Medien haben ein unangenehmes Thema wieder elegant umschifft.

In den Berichten von „Amnesty International“ ist deutlich zu ersehen, dass es sich bei den Gefolterten & Getöteten bei weitem nicht nur um Söldner handelt.


Außerdem erläutert „Human Rights Watch“, dass die Ausrottung ganzer Städte inklusive deren schwarze Bevölkerung schon vor deren Eroberung geplant war.


Erschütternd und grauenvoll ein Artikel darüber im „Wall Street Journal“. Es wird berichtet, wie eine ganze Stadt von den Rebellen ausgerottet wurde. Die Schwarzen mussten fliehen oder wurden wie Vieh zusammengetrieben. Auf ihren Häusern wurden die Wörter Neger oder Sklave geschrieben. Die Häuser wurden gekennzeichnet, um sie danach niederzubrennen. Ganze Städte wurden systematisch ausgerottet.



Derweilen schicken die Westmächte ihre Politiker um sich die Kriegsbeute untereinander aufzuteilen. Auch Deutschland ( Philipp Rösler) und Österreich ( Michael Spindelegger) sind mit riesigen Wirtschaftsdelegationen mit dabei.
 
Menschenrechte berühren diese Leute nicht. Jeder will ein Stück vom Kuchen, ein Stück vom "Neuen Libyen".

Peter van Dorren

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Schon im Juli: Russischer Botschafter sagt Militärschlag gegen Iran voraus.


Was jetzt immer offensichtlicher wird hat Dimitri Rogosin, seines Zeichens russischer Botschafter der UNO, schon Ende Juli vorhergesagt

In der russischen Zeitung Izvestia Daily hatte Rogisin am Freitag verlauten lassen, dass die NATO eine Langzeitstrategie verfolge, um einen Angriff auf den Iran vorzubereiten. Weiterhin meinte er, dass die Allianz vorhabe, Regierungen zu stürzen, die nicht auf der Linie des Westens liegen würden.
“Die Schlinge um den Iran zieht sich zu. Wir sind sehr beunruhigt über eine Eskalation zu einem groß angelegten Krieg in dieser großen Region,” sagte Rogosin.
Weiterhin führte Rogosin aus, dass Aktionen gegen Syrien und dann gegen den Yemen die letzten Schritte sein könnten, welche die NATO auf ihren Weg unternimmt, bevor sie den Iran angreift.

Doch es wäre nicht die USA, würde sie für ihren Angriff nicht fadenscheinige Gründe erfinden. Es begann damit, dass eine Rede von Ahmadinedschad vor der UN-Vollversammlung im September von den Medien völlig uminterpretiert wurde.


Und heute lese ich folgende Schlagzeile:

Die USA haben laut Angaben ihres Justizministers Eric Holder ein geplantes Attentat auf den saudi-arabischen Botschafter in Washington vereitelt. Die Amerikaner vermuten ein iranisches Komplott - und kündigten an, das Regime in Teheran zur Verantwortung zu ziehen


Es ist offensichtlich: Es wird zu einem Krieg gegen den Iran kommen. Krieg ist eine Methode, um das marode System aufrecht zu halten. Zumindest für eine Weile. Prof. Dr. Hans Brocker erklärt es in diesem Video sehr deutlich.




Hyperinflation, Staatsbankrott, Krieg. Die USA haben sich derweilen für die dritte Option entschieden.
Außerdem gibt es ein Land im Nahen Osten, dass sich noch nicht freiwillig unterworfen hat beziehungsweise „befriedet“ wurde. Der Iran.



Peter van Dorren

Dienstag, 11. Oktober 2011

Wie die Banken unsere Demokratie unterwandern.


Täglich werden wir Zeuge, wie ein entfesseltes Finanzsystem Wirtschaft, Wohlstand und Gesellschaft gefährdet. Börsen spielen verrückt, Märkte geraten außer Kontrolle und Hedgefonds wetten gegen den Euro.
Die Politik wirkt hilflos und getrieben. Wie ein kleines Kind, dass dem Geschehen nur mit offenem Mund staunend folgen kann. Ebenso sogenannte Experten und Ökonomen.

Noch 2008 forderten alle lautstark eine Zähmung des Finanzmarkts. Doch wo sind die Reformen geblieben? Wo sind die Regeln, die dem maßlosen Treiben Einhalt gebieten?
Nirgends! Die Lobbyisten haben einen guten Job gemacht. Konkreter: Die Lobbyisten des IIF.

Das Institute of International Finance (IIF) ist ein Zusammenschluss großer Finanzinstitute. Das IIF hat 400 Mitgliedsunternehmen in 70 Länder und schließt fast alle Hauptakteure der Branche ein, darunter Banken, Investmentbanken, Versicherungen und Investment Management-Firmen. Es koordiniert die Zusammenarbeit des Bankensektors in den Hauptbereichen Forschung und Lobbying.
Das IIF trat im Juni 2010 bei seinem Kongress in Wien durch gezielte Meinungsmache gegen eine schärfere Finanzmarktregulierung im Zuge des Gesetzespakets Basel III hervor. Im Juli 2011 übernahmen die europäischen Finanzministern ein Papier des IIF über die Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung Griechenlands als „Roadmap“für die weitere Vorgehensweise.

Das IIF hat ein perfektes Lobbying-System entwickelt. Die wichtigsten Institute sind von ihnen unterwandert.

Wie beispielsweise die Kommission in Brüssel. Hier werden die europäischen Gesetze entworfen. Die Vorschläge für diese Gesetze erarbeiten Expertengruppen. Doch in diesen sitzen fast nur Finanzlobbyisten.
Ein tragisches Beispiel: In der Expertengruppe für Bankenregulierung sitzen fast ausschließlich Vertreter der Banken. Den Teufel werden diese tun und sich selbst regulieren. Wie sieht diese Übermacht in konkreten Zahlen aus?

Die Kommission hat 260 Experten, die sie bei der Regulierung des Finanzmarkts beraten sollen. Doch 200 dieser 260 kommen direkt von der Finanzindustrie.
Yiorgios Vassalos (NCO Corporate Europe Observatory)

Damit wird das System zementiert, das uns in die Krise geführt hat. Die Finanz-Lobbyisten in diesen Expertengruppen haben den Gesetzgeber fest im Griff.

Doch das IIF hat nicht nur auf die Kommission überwältigenden Einfluss, sondern auch auf das Parlament. Die Gesetzesvorlagen die hier landen sind sowieso den Banken wohlgesonnen. Im Parlament werden sie nochmals nachpoliert. Die Finanzlobby bearbeitet jeden Abgeordneten der für die Finanzgesetzgebung zuständig ist.

Sven Giegold, EU-Abgeordneter, GRÜNE-Fraktion: "Die Finanzmarktlobbys sind absolut erfolgreich. Das sieht man daran, dass die Anträge, die sie einem vorformulieren und die sie mehr oder weniger an alle relevanten Abgeordneten schicken, tatsächlich im Gesetzgebungsverfahren landen. Sehr oft werden die entsprechenden Texte von Kollegen eingebracht und dann auch tatsächlich beraten."

Zwei, die besonders oft einen Änderungsantrag einbringen, der sich mit dem der Finanz-Lobbyisten wortwörtlich deckt sind die EU-Abgeordneten von der CSU Balz & Ferber.

Ein Monitor-Reporter fragt nach:


Reporter: "Wir haben ganz einfach verglichen, Ihre Änderungsanträge mit den Papieren in der Lobby-Organisation. Und da sieht man eigentlich, dass Sie die Vorschläge 1:1 übernommen haben, wenn Sie mal reingucken.

Burkhard Balz, EU-Abgeordneter, CDU: "Das kann eigentlich so in der Form nicht sein, und auch eigentlich nicht unbedingt so gewesen sein. Ich gucke mir, wie gesagt, viele Sachen an und schaue dann und entscheide dann letztendlich, was ich für Änderungsanträge einbringe."

Reporter: "Ja, aber Sie übernehmen sogar den Originaltext. Und das ist von der Argumentation vollkommen identisch."

Burkhard Balz, EU-Abgeordneter, CDU: "Ja, ja, das ist doch schön. Wenn andere Organisationen eine Meinung haben, und ich vielleicht zufällig auch mal diese Meinung habe."

Reporter: "Ja, aber dann haben Sie ..."

Burkhard Balz, EU-Abgeordneter, CDU: "Es spricht doch in keiner Weise etwas dagegen, wenn ich aufgrund meines beruflichen Hintergrundes dementsprechend und mit meiner Sachkenntnis hier Meinungen vertrete. Die können doch auch durchaus mal mit Institutionen aus der Finanzbranche übereinstimmen."

Noch origineller ist die Erklärung des Abgeordneten Markus Ferber von der CSU. Nicht er habe die Vorschläge der Börsenlobby übernommen, sondern sie von ihm.


Markus Ferber, EU-Abgeordneter, CSU: "Hier ist von Seiten der Börsen ein Vorschlag unterbreitet worden, der sich mit meinen Überlegungen gedeckt hat. Dass das dann in ein Grundsatzpapier gewandert ist, das entzieht sich meiner Kenntnis, das habe ich auch erst später festgestellt."

Das kann eigentlich nicht sein. Vom Dezember 2010 ist der Vorschlag des Börsenvereins, auf Englisch, ein entscheidender Absatz zur Einschränkung von Leerverkäufen soll entschärft werden. Fast wortgleich, auch auf Englisch, findet sich diese Passage bei Ferber, einen Monat später. Tatsachen - doch der Abgeordnete bleibt dabei, irgendwie habe man ihm seine Ideen geklaut.

Reporter: "Das verstehe ich nicht, Herr Ferber, wirklich nicht."

Markus Ferber, EU-Abgeordneter, CSU: "Ja, aber wie soll ich es Ihnen noch sagen?"

Reporter: "Die machen ein Papier, die schlagen vor: soundso stellen wir uns das vor."

Markus Ferber, EU-Abgeordneter, CSU: "Ich führe mit denen ein Gespräch, ich werde mit denen keins mehr führen, ja. Weil ich so eine - Entschuldigung - Verarschung auch nicht über mich ergehen lasse. Ich führe mit denen ein Gespräch, ich entwickele Ideen, wie man das Ganze machen könnte, die schreiben es in Positionspapiere. Meinen Sie, ich komme mir da toll vor?"


Ja, wenn sein Gesetzestext zufällig mit dem der Lobbyisten übereinstimmt und zwar wortwörtlich, dass ist doch wünschenswert, oder?
Wie ihr seht, machen sich diese Leute über uns lustig. Sie pfeifen auf die Demokratie. Sie pfeifen auf das Volk als oberster Souverän.

In jeder WIRKLICHEN Demokratie würde die Polizei mit Blaulicht vorfahren und diese beiden Herren abholen. Ab in die U-Haft mit ihnen! Da wir aber KEINE wirkliche Demokratie mehr sind, machen sie weiter und werden noch fürstlich mit unserem Steuergeld belohnt (neben der Lobbyisten-Gage, die sie sich zusätzlich ins Säckchen stecken).

Peter van Dorren

Samstag, 8. Oktober 2011

Die wahren Schulden Österreichs.


Der offizielle Schuldenstand Österreichs ist besorgniserregend. Mittlerweile beträgt er 214 Milliarden Euro.


Rechnet man diesen im Verhältnis zum BIP, steht Österreich immer noch gut da. Verglichen mit anderen Eurostaaten zumindest. Deshalb wird Österreich oft als „reich“ bezeichnet. Das ist aber das falsche Wort. „Weniger arm“ wäre angemessen.

Doch selbst dieser hohe Schuldenstand ist trügerisch. Die wahren Schulden sind exorbitant. Wären unsere Politiker und sogenannten Experten redlich, müssten sie auch die zu erwartenden Zahlungen hinzurechnen. Zahlungen, für die keine Rücklagen gebildet, kein Kapital angespart wurde. Hauptsächlich betrifft das die Sozialkassen.

Beispiel Pflegeversicherung: Sie wird laut Experten der „Statistic Austria“ in den nächsten Jahren um 50 Prozent wachsen. Dies ist die Folge von einer sich zunehmend verändernden Altersstruktur. Das selbe gilt für das Pensionssystem. Jahr für Jahr muss der Staat einen immer höheren Beitrag zu den Pensionen leisten. Rechnet man diese Steigerung mit ein, kommt man künftig auf gewaltige Summen, die nur schwer zu begleichen sind. Durch den immer höheren Technisierungsgrad steigt auch die Arbeitslosenzahl kontinuierlich an. Das Problem ist, die Beitragsquoten können im Realen nicht mithalten. Dies ist die Folge der Globalisierung. Die Löhne müssen niedrig gehalten werden, damit wir wettbewerbsfähig sind. Das bekommen die Sozialversicherungen, bei immer höher werdenden Kosten, immens zu spüren. Rechnet man noch die steigenden Gesundheitskosten ein, kommt man auf ein hübsches Sümmchen von

700 Milliarden Euro.

Das sind ungedeckte Zahlungsversprechen, wohlgemerkt. Nun, gedeckt sind sie eigentlich schon, aber durch privates Vermögen. Dem Vermögen von uns, der Bevölkerung.

Frech wie wir sind, gehen wir einen Schritt weiter. Was ist mit dem ESM? Kommen die Haftungsversprechen zu tragen, und das werden sie, stehen uns weitere 40 Milliarden Euro an Zahlungen ins Haus. Das aber nur bei der derzeitig kolportierten Summe des ESM. Er soll ja aufgestockt werden. Auf welche Summe, wagt derzeit niemand auszusprechen.

Des Weiteren kommen diverse Zahlungsausfälle der Banken zum tragen. Für Österreich sind im Besonderen die Kredite unserer Banken im Osten ausschlaggebend. 300 Milliarden Euro wurden in den Ostmarkt gepumpt. Das war der damalige „Wirtschaftsaufschwung“ im Osten, von dem Österreich so „profitierte“. Kann eines der Ostländer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, sind also rund zehn Prozent abzuschreiben, wären dies 30 Milliarden Euro. Auszugleichen hat diese Summe der Steuerzahler. Banken sind „too big to fail“. Das kennen wir ja schon.
Ein Zahlungsausfall im Osten ist nicht unrealistisch, Ungarn wankt gewaltig und läge schon brach, hätten nicht IWF und EU eingegriffen.

Ein Mitte der Woche verkündetes Nothilfepaket des IWF und der EU hat Ungarn nach Angaben seines Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany vor dem finanziellen Zusammenbruch gerettet. Die weltweite Finanzkrise hätte in Ungarn "zu einem Staatsbankrott mit gleichzeitiger sozialer Krise führen können, wenn wir unsere Sache nicht gut gemacht hätten", sagte Gyurcsany der Budapester Zeitung "Vasarnapi Hirek".

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Union (EU) hatten Ungarn am Mittwoch einen Kreditrahmen von 20 Milliarden Euro zugesagt, nachdem die Geldmärkte des Landes infolge der globalen Finanzkrise praktisch zum Erliegen gekommen waren.


Diese Hilfe sorgte nicht für so großes Aufsehen, wie für Griechenland. Ungarn gehört nicht der Eurozone an. Somit war das geliebte Prunkstück der EU-Politiker, die gemeinsame Währung, nicht gefährdet.

Rechnet man alles zusammen, kommen wir auf einen Schuldenstand in Billionenhöhe. Hinzu kommt ein horrendes Versagen der Politik bezüglich der Krisenbekämpfung. Die Auswirkungen sind fatal:


Peter van Dorren